José Picayo in New York

24.12.2018

GERRI (SAILOR), 1992 © José Picayo

José Picayo wurde 1959 in Kuba geboren, verbrachte aber den Großteil seiner Kindheit gemeinsam mit seiner Familie in Puerto Rico. In den frühen Achtzigerjahren zog er nach New York, um auf der Parsons School of Design sein Fotografiestudium zu absolvieren. Innerhalb kürzester Zeit produzierte Picayo Mode- und Porträtstrecken für prestigeträchtige Magazine wie Vanity Fair, Harper’s Bazaar, Esquire oder den Rolling Stone. Gleichzeitig widmete er sich jedoch stets eigenständigen Kunstprojekten, die er mit einer Polaroidkamera fotografierte. Eine Auswahl besonderer Highlights dieser ein Vierteljahrhundert umspannenden Leidenschaft können nun in der Robin Rice Gallery in New York City besichtigt werden, wo der Künstler weiterhin ansässig ist. ,,Digitale Fotografie wirkt fast überwältigend real”, erklärt Picayo seine Vorliebe für traditionelle Ansätze. ,,[Analoge] Fotografie hat für mich etwas Magisches an sich.” Die Ausstellung zeugt nicht zuletzt von der außergewöhnlichen Fähigkeit des Fotografen, ebendiesen Zauber durch dein Einsatz von gedämpften Farbtönen, ausgeklügelten Belichtungen und Solarisationen auf wunderbare Weise zur Geltung zur bringen.

Weitere Informationen unter: http://robinricegallery.com/currentexhibition/index.shtmlRobin Rice Gallery